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Archive for September, 2007

Absoluter NOTFALL! Für die Hündin Klara werden Paten gesucht!

Donnerstag, September 27th, 2007

klara0030.jpg

NEUIGKEITEN VON KLARA:

25.09.2007.

Klara ist nun schon seit über einer Woche bei uns und hat sich ganz gut eingelebt. Leider ist ihr Blutbild sehr, sehr schlecht und
ihr Hämatokrit-Wert ist so niedrig, daß Klara eigentlich eine Bluttransfusion brauchen würde. Leider ist dies aber im Moment nicht möglich, da ihr Immunsystem nicht belastet werden darf. Die liebe Maus hat leider alles, was man sich nur denken kann. Sie hat Leishmaniose, Ehrlichose und ihr Dirofilariose (Herzwürmer)- Test war leider auch positiv. Im Moment lebt sie noch getrennt von unseren anderen Hunden und Katzen, da sie sehr, sehr viel Ruhe braucht und 23 Stunden von 24 Stunden verschläft. Aber sie geniesst es, in einem weichem Körbchen zu liegen und immer genug zu fressen zu haben. Große Sorgen machen wir uns nicht nur um ihre inneren Krankheiten, sondern auch um ihr Gesicht. Klara hat nur noch ein Nasenloch durch das sie atmen kann und ihre Nase verheilt auch kein bisschen. Selbst die Berührung einer Fleecedecke an ihrer Nase löst schon einen Aufschrei aus. Ebenso fehlen ihr auch große Teile der Lefzen und des Unterkiefers und wenn Klara gähnt, scheint es ihr ebenfalls sehr weh zu tun. Aber trotz aller Krankheiten zeigt uns Klara jeden Tag aufs Neue, dass sie leben will.
Sie hat schon prima zugenommen, so dass ihre Rippen kaum noch hervorstehen und wir meinen, daß sie doch schon zufriedener aussieht, wenn wir in ihre Äuglein schauen. Wenn wir den Raum betreten und die Leine nehmen, kommt sie mittlerweile schon freiwillig aus ihrem Körbchen und lässt sich bereitwillig nach draußen tragen zum “Pipi” machen. Sie hat draußen allerdings noch panische Angst und läuft noch nicht richtig an der Leine, und mehr als 200 m geht sie nicht und möchte dann zurück.. Aber wir kommen jeden Tag ein Stückchen weiter…und wir sind zuversichtlich, dass wir es gemeinsam schaffen.
Nächste Woche haben wir in der Tierklinik einen Termin zum Herzultraschall und wir wünschen uns sehr, daß sich die Verdachtsdiagnose der Herzwürmer doch als falsch herausstellt, denn die Therapie wäre sehr hart und auch lebensgefährlich für die kleine Hündin. Wir möchten uns an dieser Stelle auch schon einmal ganz herzlich für die Spenden und vielen lieben Mails und Tipps und die Anteilnahme am Schicksal von Klara bedanken. Wir freuen uns sehr darüber, denn Klara muss noch einen weiten Weg gehen, bis sie hoffentlich wieder gesund ist, und es werden sicher noch einige kostspielige Operationen auf sie zukommen. Deshalb, besonders im Namen von Klara, vielen lieben Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung.

Ursula Brunn
Hauptstr. 49
82293 Mittelstetten
e-Mail: ursula70@gmx.de
www.tierschutzengel.de
Tel. 08202 - 903 996 ab 19 Uhr
Fax 08202 - 904 273
Mobil 0177-568 2145

Tiere hinter Gitter!

Mittwoch, September 26th, 2007

—– Original Message —–

From: Heidrun Schultz

Sent: Monday, September 24, 2007 11:09 PM

Subject: Tiere hinter Gitter!

Auch diese niedliche Katze wartet im Tierheim.
Info unter: 033338 70454

katzegitter.jpg

Tiere gehören nicht hinter Gitter! Hinter Gitter gehören gewissenlose Vermehrer - für immer!
Da gibt es dann noch diese Menschen, die keine Geschäfte machen wollen, aber schrecklich dämlich sind. Sie meinen , dass die Katzen und Hündinnen “wenigstens einmal” Junge kriegen sollen. Das tut richtig weh!

Und dann gibt es noch die gemeinnützig deklarierten Tierhändler. Sie selbst nennen sich “Tierschützer”. Wie sagte jemand zu mir: “Ein Tierheim trägt sich nun mal nur durch Welpenhandel!” Das sind für mich die Allerschlimmsten!

http://www.tierischer-einsatz.de/gnadenhof.htm

Mit freundlichen Grüßen
Heidrun Schultz

www.tierischer-einsatz.de
www.tierreport-uckermark.de
www.hilfefuertiereinnot-uckermark.de

Trauer um Omi - Meerschweinchen

Mittwoch, September 26th, 2007

msgruppe052.jpg

Meerschweinchen Ömchen wurde heute von ihren großes Schmerzen von unserem TA erlöst. Sie verweigerte jegliches Fressen seit Sonntag. Die Omi/Opi-Gruppe und wir werden sie sehr vermissen. Ömchen war ein liebenswertes Meerschweinchen!
Sie starb am 26.9.2007

Die Sonntagskaninchenüberraschung!

Sonntag, September 23rd, 2007

In einem Kaninchenstall hatten wir vor einigen Jahren eine Holzverkleidung an eine Bretterwand an gebaut. Bis jetzt hatte sie super gehalten……..bis das Kaninchen „Linda“ mit ihren Geschwistern zu uns kam. Linda hatte über die Nacht Langeweile und biss und buddelte ein Loch in die Holzwand.kanloch.jpg

Nach 2-stündiger Reparaturarbeit durften alle Kaninchen, in den neu verkleideten Stall wieder einziehen.

Nager- / Kleintiervermittlungsstelle in 37441 Steina/am Harz sagt Danke:

Freitag, September 21st, 2007

msgruppe043.jpg

Für die große Obst- und Gemüsespende, das Körnerfutter für unsere Kaninchen und Meerschweinchen, möchten wir uns bei Frau Jessica Witzke aus Hattorf und Familie Grunewaldt auch aus Hattorf recht herzlich bedanken! msgruppe068.jpgUnsere Schützlinge werden sich täglich über diese viele Vitamine wieder sehr freuen können. Vielen Dank!

Viele liebe Grüße
Beatrix und Siegfried Weber

Absoluter NOTFALL! Für die Hündin Klara werden Paten gesucht!

Mittwoch, September 19th, 2007

attachment.jpg attachment01.jpg

Dieses arme Wesen heisst Klara und braucht dringend Ihre Hilfe. Wir haben sie während eines Kurzurlaubes in  Spanien gesehen und sie hat uns in unseren Träumen verfolgt. Niemals zuvor haben wir ein derart geschundenes Tier gesehen. Klara hatte sich in Spanien mehr tot als lebendig zu einem kleinen Bauernhof mit einer Hufschmiede geschleppt. Die Frau des Hufschmieds sah die erbarmungswürdige Kreatur und dachte, daß Klara zum Sterben gekommen war und stellte ihr einen Napf Wasser hin……..Aber Klara starb nicht, sondern zog sich in einen Teil eines Schuppens zurück. Der Hufschmied und seine Frau gaben ihr dann täglich Wasser und Trockenfutter und ließen sie in ihrem Schuppen auf der Erde schlafen. Da ihnen ebenfalls eine Hündin aus den Bergen zugelaufen war, die plötzlich in ihrem Stall 7 Welpen bekam, riefen sie Isabel an und baten um Hilfe. Die Hündin wird nun kastriert und wir werden die Welpen vermitteln (es sind die 7 L-Welpen auf unserer Seite). Und so lernte Isabel auch Klara kennen und wir dann ebenfalls. Bei ihrem ersten Anblick mussten meine Freundin und ich wirklich einen Moment überlegen, um was für ein Tier es sich handelt, daß da aus dem Schuppen gelaufen kam. Klara sah aus wie eine Hyäne, total abgemagert mit wenig Fell und trübem Auge und fehlender Nase. Wo die Hunde ihr schönes schwarzes “Radiergummi” als Nase haben, klafft bei Klara nur ein Loch, aus dem der Nasenknorpel herausschaut.
Wieder in Deutschland ließ uns das Schicksal von Klara keine Ruhe und trotz aller widrigen Umstände beschlossen wir, daß Klara zu uns nach Nordhorn in Pflege kommen soll. Wir hatten einfach Angst, daß Klara nicht mehr lange in dem Schuppen überlebt, in ihrem jetzigen Zustand. Das Problem war, daß sie sich noch nicht einfangen liess und sehr viel Angst hatte. Aber der Hufschmied, der sie regelmässig fütterte, konnte sie dann doch einfangen und mit der Hilfe eines befreundeten Vereins (danke Antje und auch Liane von den Hundepfoten!) konnte Klara am Samstag nach Deutschland reisen und wir haben sie am Samstagnachmittag in Osnabrück in Empfang genommen. Uns bot sich ein furchtbarer Anblick. Die arme Maus sah wesentlich schlimmer aus, als auf allen Fotos. Klara war voller Ungeziefer, abgemagert bis auf die Knochen, die Augen voller Eiter und hatte schlimmen blutigen Durchfall. Die Tierärzte, die Klara bislang kennengelernt haben, waren entsetzt über ihren Zustand und wir wissen leider noch nicht, ob sie es schafft, denn sie hat seit heute auch noch hohes Fieber. Im Moment warten wir dringend auf ihr Blutbild, da wir annehmen, daß sie Leishmaniose und/oder andere Mittelmeerkrankheiten hat. Die heutige “Bestandsaufnahme” beim Tierarzt zeigte, daß Klara massive Entzündungen im Bereich des Zahnfleisches hat, auf dem gar keine Haut im Moment mehr zu sehen ist. Zusätzlich fehlen ihr Teile des Unterkiefers, so daß nur noch der Knochen mit etwas Haut vorhanden ist. Ihr Maul kann sie nicht weit öffnen und ihre Nase ist komplett weg. Durch diese Fehlstellungen hat sie massive Probleme beim Fressen und wir müssen ihr Futter möglichst weich zubereiten. In Spanien hätte sie nicht mehr lange überlebt. Aber dennoch möchte Klara leben und das zeigt sie uns ganz deutlich. Trotz ihres geringen Gewichts von 4,5 Kilo bei 40-45 cm Grösse wackelt sie tapfer zu ihrem Fressnapf und verschläft ansonsten den Rest des Tages in ihrer geliebten Box, die sie zu ihrer Höhle auserkoren hat und kuschelt sich an ihre Wärmflasche. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie ein weiches Lager und muss nicht frieren und hungern.
Leider können die Tierärzte im Moment noch nicht genaue Angaben zu ihren Verletzungen machen. Es könnte sein, daß sie die Schnauze in einer Falle stecken hatte, ebenso wäre es möglich, daß sie nicht tauglich zur Jagd war und ein Jäger sie erschiessen wollte und es ihm mißlungen ist. Sollte Klara es schaffen und sich wieder etwas erholen, werden sicherlich Röntgenbilder Aufschluss darüber geben können, welche Verletzungen sie noch hat und was ihr widerfahren ist und vor allen Dingen, wie wir ihr helfen können.
Wir werden weiter über Klara und ihr Schicksal berichten und würden uns freuen, wenn Sie uns ein kleines bißchen unterstützen könnten, da für Klara eine Menge Tierarzt-und Klinikkosten entstehen, die unseren Verein doch sehr stark belasten werden.
Auch über liebe Paten würde Klara sich freuen!!
Ursula Brunn
Hauptstr. 49
82293 Mittelstetten
e-Mail: ursula70@gmx.de
www.tierschutzengel.de
Tel. 08202 - 903 996 ab 19 Uhr
Fax 08202 - 904 273
Mobil 0177-568 2145

Animal Hoarding

Mittwoch, September 19th, 2007
von rasimama
Die neue Krankheit unter “Tierfreunden” …
Die Zahl der Fälle häufen sich. Der Virus ist nicht auszumachen. Es scheint sich um eine Erkrankung des Gehirns zu handeln. Gesunder Menschenverstand reicht nicht aus, diese Symptome zu verstehen….

Viele Katzen, auch etwas scheue, suchen in Bad Freienwalde, ein neues Zuhause!

Dienstag, September 18th, 2007
momo_bear_160907_2.jpgDas sind MoMo und
chuchu_bear_160907_2.jpgChuChu. Sie sind wahrscheinlich Geschwister und wurden im Frühjahr von der Stadt Bad Freienwalde in unser neues “Tierschutzzentrum” eingewiesen. Dort wurden sie auf dem Grundstück an der sehr stark befahrenen Hauptstraße und Bundesstraße 158 “angesiedelt”. Das “Tierschutzzentrum” wurde vor gut 4 Wochen von der Polizei und dem Ordnungsamt überprüft und am nächsten Tag waren alle MENSCHEN weg…bis auf diese Katzen, welche ohne Futter einfach dort gelassen wurden und nun in ihrer Verzweiflung direkt an der Bundesstraße auf Futtersuche gingen. Ich habe fast 4 Wochen gebraucht, um sie mit Futter, heimlich in offenen Boxen auf dem ehem. Gelände versteckt, etwas von der Straße zu locken und mehrere Tage bis ich sie endlich per Falle fangen konnte. Nun sitzen die beiden seit vorigen Sonntag bzw. Dienstag bei mir, haben wahnsinnig viel Angst…+Flöhe+
Würmer+was weiß ich noch nicht und sind auch beide noch nicht kastriert.
Ich könnte sie hier in die Gruppe der anderen Scheuen integrieren, womit sich deren Zahl aber schlagartig auf 11 Dauerscheue erhöht, die Zahl der zu versorgenden Katzen insgesamt auf 18 (da sind ja noch die unvermittelbaren “Pissnelken”, die ganz alten und die chronisch Kranken)
Vielleicht finden sich ja liebe Leute, die eine kleine monatliche Patenschaft für die beiden hübchen übernehmen würden?
MoMo lässt mich bis auf ca. 3 Meter ran und springt dann erst weg (deshalb sind die Fotos halbwegs schön - Teleobjektiv), ChuChu hat noch mehr “Schiss”, man sieht richtig ihre Panik in den Augen. Aber wenigstens sind sie bei mir nun in Sicherheit - wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben. Sie sind noch kein Jahr alt, ich schätze so 9-10 Monate.
Liebe Grüße Anika
Tel.: 03344 31156

Die Giftpflanze Jakobskreuzkraut gefährdet Weidetiere

Montag, September 17th, 2007

Giftpflanze gefährdet Weidetiere


Pferd in Teschendorf verendet / Jakobskreuzkraut auf der Koppel entdeckt
… Erhärtet hat sich dieser Verdacht, als Franka Klages einer Futtermittelhändlerin aus Bötzow von dem Vorfall erzählte. Die Frau habe sich daraufhin die Koppel angesehen, auf der “Franzl” zuvor gestanden hatte und jede Menge Jakobskreuzkraut gefunden. ……..

Den ausführlichen Text finden Sie unter:

.http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11018869/61129/

Viele Info´s über Igel ….. alljährlich im Herbst …..

Montag, September 17th, 2007

Alljährlich im Herbst————


Es ist nicht zu übersehen, das Laub verfärbt sich, die Früchte der Eichen und Buchen, der Kastanien und Maronen fallen von den Bäumen und dann erinnern sich viele Leute daran:
“Jetzt ist es ja Zeit Igel zu retten”
Obwohl sich durch die Aufklärungsarbeiten sowohl von Igelschutzvereinen  als auch vielen engagierten Igelhelfern Vieles zum Guten verändert hat, gilt es noch dicke Bretter zu bohren, um diesen erdgeschichtlich seit der Kreidezeit fast unverändert vorkommenden Tieren ein Überleben zu ermöglichen.
Mancherorts werden sie von wohlmeinenden Helfern wie eben diese
 Herbstfrüchte eingesammelt und weil vermeintlich untergewichtig in kleinen Kästchen mit Laub im Keller verstaut. Man stellt ihnen evtl. noch Wasser  und Katzenfutter hin u. meint damit der große Tierschützer zu sein.
So werden viele Igel in guter Absicht ohne jegliche Sachkenntnis totgepflegt und es gibt eine erhebliche Dunkelziffer.

Andererseits werden im Sommer verletzte oder kranke Igel, weil sie ja mit ihrem Körpergewicht über den berühmt berüchtigten 600 g. liegen nicht beachtet, sie versterben elendig oder werden von Maden bei lebendigem Leibe gefressen.
Viele Menschen meinen, nach den vielen ,bes. im Herbst verkürzt, unrichtig, weil aus überholten Schriften abgeschrieben, aus den Medien angelesenen Fragmenten an Wissen, der große Igelschützer zu sein. Das ist leider
nicht so.
Der gesunde Igel ist ein Wildtier, er gehört nicht in Menschenhand

Welcher Igel ist gesund?

1 ist der Igel Dämmerungs-u. Nachtaktiv
2. seine Form ist Tropfenförmig, vorne spitz hinten rund.
3. er hat halbkugelförmige schwarze Knopfaugen
4. seine Nase ist feucht
5. er rollt sich bei Annäherung fest zusammen und erst wenn
die vermeintliche Gefahr vorbei ist, wieder aus.
6 seine Stacheln stellt er kreuz und quer auf.
7. Wenn er meint, daß die Zeit reicht, flitzt er
hochbeinig und schnell in Sicherheit
8. der Kot gesunder Igel ist ein dunkles geformtes Würstchen

Welcher Igel ist krank und damit hilfsbedürftig?

1. kranke und verletzte Igel werden meist am Tag gefunden, oft ohne jegliche Deckung liegend
2. die Form kranker Igel ist walzenförmig
3. sie haben oft eine auffällige Nackenfalte
4. die Augen liegen tief in den Höhlen,werden oft nur schlitzförmig geöffnet
5. die Nase ist meist trocken
6. die Körpertemperatur kann kühl sein
7. Der Gang kranker Igel ist langsam mehr wackelig oder sie    liegen und stehen nicht mehr auf
8.kranke Igel rollen sich kaum ein und schnell wieder aus, wirken zahm.
9. die Stacheln liegen an und werden kaum aufgestellt
10 Der Kot kranker Igel ist weich, manchmal grünlich schleimig, auch blutig

solche Igel nehmen auch kein Futter an

Verletzte und kranke Igel brauchen ganzjährig Hilfe.

ACHTUNG
Wer ein krankes Tier anfaßt, muß auf besonders gründliche Hygiene achten, denn Krankheitserreger wie z. B. auch        

Eitererreger , Pilze oder  Salmonellensind auf Menschen übertragbar

ALSO GRÜNDLICH HÄNDE WASCHEN

Hilfsbedürftig sind auch Igel, die nach Frosteinbruch noch mit einem  Gewicht unter 500 g draußen gefunden werden, ihnen fehlt das nötige Fettpolster  für den Winterschlaf

Dies ist in der Regel krankheitsbedingt und muß tierärztlich behandelt werden.

Einen kranken Igel lediglich mit Futterangebot und Unterkunft zu versorgen
führt zu seinem Tode.

Eine tierärtzliche Behandlung oder die Versorgung in einer qualifizierten
Igelstation ist immer erforderlich, wenn die Überwinterung gelingen soll.

Besondere Kenntnisse sind erforderlich, wenn verwaiste Igelbabys gefunden
werden erste Hilfe:handwarme Wärmflasche und Fencheltee aus der Pipette vorsichtig
tropfenweise eingeben (Darauf achten, daß das Tierchen schluckt!) und
qualifizeirte Hilfe suchen.
Hervorragende Informationen kann man sich aus dem Internet holen (kann man sich auch zuschicken lassen ) unter

www.pro-Igel.de

Noch ein Wort zum Schluß, weil es gerade jetzt wieder besondere wichtig erscheint

Viele Igelfinder fragen als Erstes: “”" wo kann ich den Igel abgeben? “”" und treten oft sehr fordernd auf.

Igelstationen sind in der Regel Privatinitiativen. Der Begriff IGELSTATION
ist nicht geschützt und sagt nichts über die Qualifikation des Betreibers aus.

Igelfinder scheuen häufig den Gang zum Tierarzt, weil sie die Kosten
scheuen. (Der Igel ist doch nicht MEIN Tier!)

In der Regel machen Igelstationen ihre Arbeit unentgeltlich, aber——-
wir (Wir sind in der Regel auch Privatleute u. es ist auch nicht unser Tier!) tragen dafür dann die anfallenden Kosten (Auch Tierarztkosten) und gerade  im Herbst werden wir derart zugeschüttet, Tag und Nacht ans Telefon gerufen ,die Igel brauchen Medikamente, der Abfall muß entsorgt werden, wir kaufen Info Material,welches wir häufig kostenlos weitergeben, unsere  Telefonkosten steigen oft in astronomische Höhen u. ich könnte noch sehr viel nennen.(Vom Zeitaufwand für die Arbeit rede ich gar nicht)

> WER EIN TIER AUFNIMMT, ÜBERNIMMT VERANTWORTUNG

Richtig - wir bieten ja unsere Hilfe an!

Helfen bedeutet aber nicht, die Verantwortung dem Finder aus der Hand zu nehmen  und alle Belastungen in unsere Hände zu nehmen
Hinter uns stehen in der Regel nicht die großen Finanziers.
Wir arbeiten ehrenamtlich und haben auch noch ein Privatleben.
Wir beraten und helfen, wenn es das Können eines Igelfinders übersteigt,
Eine Igelstation funktioniert wie ein Krankenhaus.
Wir können nicht alle Igel der Welt in unsere Häuser
und Wohnungen nehmen.(Platz- , finanzielle u. Belastungsgründe)
Wir brauchen die Hilfe der Finder und ihre Bereitschaft, wenn der Igel
gesund ist und nur noch gesäubert und gefüttert werden muß, ihn wieder zu
übernehmen, damit wir wieder Kapazitäten für die schlimmen Fälle schaffen
können.

Was wir in den Stationen machen, ist Reparaturarbeit und Hilfe am  leidenden Einzeltier. Mit seiner Auswilderung als gesundes Tier kann man
möglicherweise eine geschwächte Population stützen. Es ist kein Artenschutz.
Artenschutz beginnt bei jedem Einzelnen von uns,

1. indem wir verantwortungsbewußt im Straßenverkehr sind
2. weitestgehend auf Gifteinsatz im Garten verzichten
3. Gefahrenquellen in unserem Lebensraum, den der Igel zwangsläufig  als  Kulturfolger mit uns teilt beseitigen,
z. B.
Teiche mit Ausstiegshilfen versehen, auf Gartenfeuer verzichten, Gruben
und Schächte abdecken, auf Netze bis zum Boden verzichten, in denen sich  die Tiere verheddern können
vorsichtig mit dem Einsatz von motorisierten Gartengeräten. z.B.Rasentrimmern. Laubsaugern sind, bes. unter Sträuchern
4. darauf verzichten, daß Lebensmittel weggeworfen werden u. zu einer Infektionsquelle werden
5. in dem wir Wildpflanzen in den Gärten zulassen, sie bieten der  heimischen Insektenwelt Lebensraum und Kinderstube.
Igel als Insektenfresser sind darauf angewiesen
6. Indem wir Unterschlüpfe bieten und Laub. Strauchschnitt als Nistmaterial belassen

Unsere Stachelritter möchten leben und wir möchten sie doch noch lange als
heimliche nächtliche Kobolde in unserer Nähe beobachten können?

Sie verdienen unseren besonderen Schutz und Beachtung

Karin Oehl

 

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